2017-09-16

Samstag, den 16. September 2017 14 – 18 Uhr
Ein Bild, das auf sich selbst verweist
Flyer: HAWOLI

100. Lindner & Steinbrenner

29.Oktober – 26. November  2017
Alternative Gesellschaftsformen
Übung III/Selber Machen
Flyer: LindnerSteinbrenner

1971/67 geboren in Bremen/Hildesheim
1996-04/ HBK Braunschweig –
2000-04 Studium der Freien Kunst
2003 Kunstpreis der IG Metall
2004 Meisterschüler/in bei Marina Abramović
2006 Jahresarbeitsstipendium, Niedersachsen
2009 New York-Stipendium
2012/13 Gastprofessur AdBK München
2013 Zeitsicht-Kunstpreis, Augsburg
2015 Kunstpreis der Sparkasse Hannover

leben und arbeiten in Hannover

 

 

99. HAWOLI

Störungen und Verwerfungen 
3. September – 1. Oktober 2017

1935 geboren in Bleckede/Elbe

1956/57 Ingenieurstudium

ab 1958 Folkwangschule, Essen

ab 1962 freischaffend als Maler

1964 Kunstpreis der Stadt

Gelsenkirchen

ab 1962 Kunststoffobjekte

ab 1973 Objekte aus Holz, Fotoserien

ab 1978 Skulpturen aus Stein und

Stahl, Fotoarbeiten

1985 Niedersächsisches

Künstlerstipendium

1990 Studienaufenthalt Cité internationale

des Arts, Paris

ab 2000 Skulpturen und Fotoarbeiten

2014 Daniel Frese-Preis

lebt und arbeitet in Neuenkirchen

 

 

97. Meinzer, Dirk

DER LANGE SOMMER – Dirk Meinzer
7. Mai – 4. Juni 2017

 

 

 

1972 geboren in Karlsruhe

1997-04 HfbK Hamburg, Studium

und Diplom Freie Kunst

2010-11 Lehrauftrag HFBK Hamburg

2007 Stipendium für Bildende

Kunst, Hamburg

2009 Stipendium der Sparkassen

-Kulturstiftung Stormarn

2010 Stipendium der AZB

Zürcher Bildhauer

2011 HAP Grieshaber Stipendium

der Stadt Reutlingen

2014 Daniel Frese Preis, Leuphana

Universität, Lüneburg

2014 Kunstresidenz, Bad Gastein,

Österreich

lebt und arbeitet in Hamburg u. Deinste

 

2016-11-12

 Workshop zur Ausstellung
Samstag,  12. November, 14 – 18 Uhr
näheres: Flyer 

 

 

2016-05-28

Workshop
Zur Ausstellung
Wolfgang Petrick
PROCTECTION

 Farbe und Nicht-Farbe 
   28. Mai 2016 14 – 18 Uhr
näheres Workshop

89. Slip

11. Oktober – 15. November 2015

Agnus H Braithwaite – Nicholas Brooks – Benedict Drew – Dermot O´Brien – Simon Patterson – Rudolf Reiber – Maria Theodorakis

Flyer       Presse

 

 

90. Itzel, Suse

Aufbrechen. Bewegte Räume. Video.

24. Januar – 21. Februar 2016

Suse Itzel

Flyer 

 

Film „ist euch nicht kristus erschienen“: https://youtu.be/R8HYpxNZmUE 

 

 

Film „der teil und das ganze“: https://youtu.be/QHAFNm3fFNY

 

Künstlergespräch 5. Februar 2016  18 Uhr

Kulturkirche St. Johannis Buchholz

Suse  Itzel im Gespräch mit Susanne Stroh, Kuratorin und Künstlerin
Jürgen P. Stahlhut, Pastor an der Kulturkirche St. Johannis
Sven Nommensen, 1. Vorsitzender des Kunstvereins Buchholz/Nordheide e.V.

 

Presse: HH-Abendblatt 25.01.16

WA 10.02.16

88. Timm Ulrichs

 

Timm Ulrichs 

des großen Erfolges wegen

ICH SEHE WAS,

WAS DU NICHT HÖRST

Eine  Ausstellungs-Kooperation

 28.  Juni – 16. August 2015
 
 
Presseartikel:

86. Lühker, Martin

1955 geboren in Buchholz, 2014 gestorben in Buchholz, 1973 bis 1977 Studium an der Fachhochschule für Gestaltung Hamburg, 1979 Hochschule für Angewandte Kunst Wien 

Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen 1974 -1990

– Brunswieker Pavillon, Kiel, Galerie Blankenese, Hamburg – Wuppertaler Bühnen, Wuppertal, Galerie 99, Hamburg, – Künstlerhaus, Hamburg, Zwinger, Buxtehude, – Galerie Remmele, Gießen, Glockenhaus, Lüneburg, – Museum Lüneburg, Galerie Grundriss, Hamburg;- Holmer Mühle, Buchholz (regelmässig) Galerie am Markt, – Kevelaer, Galerie APEX, Göttingen, – Galerie Brötzinger, Pforzheim, – Kunstvereins Elmshorn, Elmshorn, – BaraKUNSTda, Buchholz, – Haus am Lützowplatz, Berlin, – Fachhochschule für Gestaltung, Hamburg, – Haus der parlamentarischen Gesellschaft, Bonn, – Kulturhistorisches Museum, Prenzlau, – Landesmuseum, Emden, – 2. Winsener Kulturtage, Winsen, – Dt. Telekom, Hannover Plastik Kinderkönig Am Buchholzer Rathaus, Bronze 2008 Kulissen zum Ballett „der Kinderkönig“ 2012 (Leitung Natalia Kouzmina,

  Flyer

Martin Lühker, Illustration zum Kinderkönig (Detail)
Martin Lühker, Illustration zum Kinderkönig (Detail)

84. Lischinski, Ronny

DIVING WITH CHOIRS  18.01. – 15.02. 2015

DIVING WITH CHOIRS, 2014

 

 

 

 

 

www.ronnylischinski.blogspot.com

 

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Mythen sind imstande, dem Leben eine höhere Bedeutung zu

verleihen und metaphysisch Kraft zu spenden. Den von Technik

und Ökonomie zerstreuten Geist können sie wieder in ein ganzheitliches

Verhältnis rücken zu den elementaren, rätselhaften

Kräften der Natur. Und so erzählt Nietzsche in seiner „Geburt der

Tragödie“ vom Unglück der modernen Künste, „nicht aus solchem

geheimnisvollen Quell entflossen zu sein“. Statt aus dem

Unbewussten zu schöpfen, tendierten sie zu sozialem Engagement,

um die Realität zu bedienen. Der Logos löst das Pathos ab:

Eine Entwicklung, die die Kunst in den Dienst des Materialismus

stellt – und den Menschen noch weiter von sich selbst entfernt.

Dieses Phänomen lässt sich problemlos auf einen Großteil der

Kunst unserer Zeit übertragen.

Ronny Lischinskis Bilder gehören zu den Ausnahmen. In ihrer ruhigen,

gedämpften Stimmung, die einer Atempause oder dem

Neuanfang nach einer Katastrophe gleicht, entsprechen sie nicht

unmittelbar unserer Vorstellung von „Pathos“ – doch sie gehen

auf ein Verständnis des Künstlers für das Tragische zurück. Seine

diffusen, halbabstrakten Landschaften und Figurenfragmente

verströmen eine Faszination für das Fremdartige, wie sie sich

beim Betrachten des Sternenhimmels oder Unterwasserwelten

einstellt. Und tatsächlich wirken seine Motive wie nicht von

dieser Welt: Rundliche Formen schweben in dunklen, nebligen

Räumen. Sie erinnern an Schatten von Köpfen oder Schädeln, an

außerirdische Wesen, Wolken und Planeten. Oft kommen sie als

leere Sprechblasen daher, die in wüstenartigen Gegenden schweben:

Der alltäglichen Geschwätzigkeit setzen sie ein Schweigen

entgegen, das sich in elementarer Harmonie auflöst. Es ist, als

habe der Kugelmensch wieder zu sich selbst gefunden. Von der

simplen Illustration eines Mythos‘ ist Lischinski allerdings weit

entfernt. Er kreiert Stimmungen, die archaisch, futuristisch und

surreal sind – und dabei jede Anleitung zu einem Thema vermeiden.

In den handlichen Kohlezeichnungen und größeren Ölgemälden

klingt stattdessen eine abgründige Atmosphäre an, die

Erdung und Öffnung zugleich verströmt. Durch eine Art sinnliche

Spiritualität verortet er den Betrachter in einem geistigen Raum,

der weit über das Bildformat hinausgeht.

Auszug aus Gesine Borcherdt: Endung und Öffnung

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Ronny Lischinski lebt und arbeitet in Berlin