Redeker, Meike

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Kunstpreis des Lüneburgischen Landschaftsverbandes wurde in 2018 zum
sechsten Mal erfolgreich
ausgelobt. Alle zwei Jahre werden herausragende
Positionen der zeitgenössischen Kunst in der Region mit diesem Preis gewürdigt
und gefördert.
Aus 47 eingegangenen Bewerbungen hat die unabhängige Kunstkommission
im Dezember
2018 mehrere Positionen aus unterschiedlichen Bereichen ausgewählt.
Am 4. Mai 2019 wurde der
Preis auf Grundlage der Originale im Albert-König-Museum im
Landkreis Celle vergeben. Das Werk
der ausgezeichneten Künstlerin oder des ausgezeichneten
Künstlers wird am 3. November 2019 mit einer Einzelausstellung im Kunstverein Buchholz
hervorgehoben. Mit der Auszeichnung ist die Publikation eines Einzelkatalogs verbunden,
der
zur Ausstellungseröffnung erscheinen wird.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Meike Redeker, Überfall, 2017

 

 

 

 

 

 


Meike Redeker, Überfall (Detail), 2017

 

 

 

 

 

 

 


Meike Redeker, Die Beunruhigenden Musen, 2016

 

 

 

 

 

 

 

 

Munzel, Sandra

 

5. März – 2. April 2017

LUTHER: IDOL & FETISCH
THOMAS BEHLING CHRISTIAN HOLTMANN SANDRA MUNZEL

Holtmann, Christian

 

 

 

 

5. März – 2. April 2017

LUTHER: IDOL & FETISCH
THOMAS BEHLING CHRISTIAN HOLTMANN SANDRA MUNZEL

Behling, Thomas

5. März – 2. April 2017

LUTHER: IDOL & FETISCH
THOMAS BEHLING CHRISTIAN HOLTMANN SANDRA MUNZEL

Hock, Peter

 

 

 

NACHTSICHT. kOHLZEICHNUNGEN
Peter Hock
22. Januar – 19. Februar 2017
Agglutinant (Detail), 2015

 

 

 

 

 

 

Artikel Tagesspiegel

 

Peter Hock Künstler

1962 geboren in Heidelberg

1985-86 Pädagogische Hochschule

Heidelberg Bildende Kunst

1986-88 Johannes-Gutenberg-Universität

Mainz Bildende Kunst

1994-98 Werkverträge Künstlerförderung

Berlin

2011/16 Stipendium Künstlerdorf

Schöppingen

2012 Inkohlung Kunstverein Ahlen

2014 Nacht-Räume Galerie im

Saalbau Neukölln, Berlin

2014 Raum und Struktur GEHAG

Forum, Berlin

2016 Morphomaniac

Josef Filipp Galerie, Leipzig

 

 

 

Itzel, Suse

 

Aufbrechen. Bewegte Räume. Video

24. 01. – 21.02.2016

Flyer  Broschüre

Film „ist euch nicht kristus erschienen“: https://youtu.be/R8HYpxNZmUE

Film „der teil und das ganze“: https://youtu.be/QHAFNm3fFNY

 

 

Patterson, Simon

Slip  11. Oktober – 15. November 2015   Flyer

Simon Patterson arbeitet in den verschiedensten Gattungen wie Malerei, Bildhauerei, Film und Architektur. Er vergleicht hierbei oft die unterschiedlichsten vorstellbaren Möglichkeiten vertrauter Darstellungen von Informationen. Dabei immer ihren  Anspruch auf alleinige Gültigkeit untergrabend. So zum Beispiel beim Austauschen von Namen von U-Bahn-Stationen, Stromschaltern, Chemikalien oder Namen bekannter Persönlichkeiten. Wiedergegeben in harten Farbkontrasten und mit graphischen Mitteln führt uns Pattersons Werk von dem eigentlichen Sinn des Bildes zu etwas Verspieltem, das Sichere vermeidend, hin zu einer Begegnung mit dem Unwahrscheinlichen, Unlogischen und Unerwartetetem. 

 

Brooks, Nicholas

Slip  11.  Oktober – 15. November 2015   Flyer

Nicholas Brooks‘ Arbeiten zeichnen sich durch eine außergewöhnliche Ästhetik aus, die eine unheimliche Stimmung hervorruft und die altertümliche Praktiken und Weltanschauungen und ihre zeitgenössischen Erklärungsversuche untersucht. Brooks benutzt eine ganz eigene Sprache. Eine Sprache, die der Archäologie nicht unähnlich ist und am ehesten als „Archäologie der Archäologie“ zusammengefasst werden kann.

So handelt es sich bei der Installation Transit of the Megaliths, Übergang der Megalithen um eine Gruppe von Skulpturfragmenten, die aus Gemälden Paul Nashs aus den 1920-40ern entwickelt wurden. Diese dokumentiert er in seinem Video, wie sie vorsichtig auf dem Dach eines Autos arrangiert, durch die Landschaft Suffolks reisen. Der Film,  präsentiert in einer von Brooks selbstgebauten Videobox, ver-wischt virtuelle und reale Räume, um ein hypnotisches Werk zu schaffen, das die einzelnen Fragmente zu beleben scheint; mit einem utopischen Potenzial, das auch Nashs originalen Kompositionen innewohnt.

Lebt und arbeitet in London.

Theodoraki, Maria

 11. Oktober – 15. November 2015  Flyer

 

Maria Theodorakis Arbeiten entstehen meist aus Aktionen, die sie in Bewegung setzt und dann deren Weg dokumentiert. Auf diese Weise sind Ihre Objekte, Videos, Photographien, Zeichnungen und Sounds weniger als Kompositionen zu verstehen, sondern vielmehr als Ergebnisse von etwas, das passiert ist und das eine Gültigkeit hat außerhalb des Fakts, das es dokumentiert wurde. Für die Ausarbeitung Ihrer Werke benutzt sie ähnlich der Sprache eines Naturwissenschaftlers oft Typologien, Messungen und Gleichungen. Durch ihre Suche nach dem Woher, Wie und Von Wem entsteht eine Kunst, in der Theodiraki immer wieder die Autonomie des Kunstwerkes hinterfragt und untersucht so die Idee des Originalen und die Rolle der Kopie. So hat Theoderaki eine ganz eigene Sprache entwickelt, die die Sprache der Kunstgeschichte hinterfragt und neu zusammensetzt. 

Geboren 1977 in Athen, Griechenland. Lebt und arbeitet in London.

 

O’Brien, Dermot

Slip  11. Oktober – 15. November 2015   Flyer

Dermot O‘Brien arbeitet quer durch die verschiedenen Disziplinen wie Bildhauerei, Installation, Performance und Film. O‘Brien spielt mit hintergründigem Witz auf religiöse sowie kunstgeschichtliche Hintergründe an und kontrastiert so den „Duchampchen“ Ausdruck mit Glaubenssystemen, die nicht umbedingt den Spielraum für Wechselwirkung oder neuen Konnotationen erlauben. O‘Brien verhält sich wie ein Alchemist in seinem Bemühen Alltagsgegenstände in etwas wertvolles zu verwandeln. Sein Werk handelt von Sprache und Codes, und weist eine Vielzahl von Bedeutungsebenen auf.

So auch in seiner Arbeit Chalk Horse, Kreide Pferd. Die Zeichnung nimmt nicht nur durch ihre Form direkt Bezug auf das White Horse in Uffingdon, einem stilisierte Bild eines Pferdes, das vor Jahrtausenden in den Boden gescharrt wurde, wodurch die darunter liegende Kreide sichtbar wird und somit eine der frühesten Zeichnungen Europas ist, sondern auch durch die Kreide mit der O‘Brien zeichnet, denn diese stammt eben von dem „Auge“ des Pferdes in Uffingdon. Und dadurch wird die Arbeit buchstäblich, denn das Objekt beschreibt sich durch sich selbst, durch seine Form und Herkunft.

Lebt und arbeitet in London.

Drew, Benedict

Slip – 11. Oktober – 15. November 2015     Flyer

Benedict Drew verbindet in seiner Kunst Skulptur, Film, Musik und angrenzende Medien zur Untersuchung der Sprache und Logik der neuen Medien. Seine Arbeiten beschäftigen sich immer wieder mit den Schnittstellen zwischen der körperlichen und der digitalen Welt.

So nutzt Drew auch für seine Installation The Persuaders (die Überreder) alle möglichen Medien, um eine Art Fabel des 21. Jahrhunderts entstehen zu lassen, in der sich das Alte mit dem Neuen verbindet. Es wird eine Geschichte erzählt, in der das Neueste schon wieder überholt und das Physikalische entkörperlicht wird. Die Installation wirkt wie eine Entdeckungsreise auf der man die Sprache der Technologie entdeckt.

Auch in seinem Video Wah-Wah Shoe untersucht Drew eine besondere Form der Sprache: Der begleitende Ausstellungstext wird von der Kuratorin vorgelesen, nur das Drew die Kuratorin Schuhe anziehen läßt, die mit einem Effektgerät für E-Gitarren verbunden sind, eben Wah-Wahs.

 

Geboren 1977 in Kyneton, Australia. Lebt und arbeitet in London

Braithwaite, Angus H

Slip   Flyer

11. Oktober – 15.November 2015 

Braithwaite ist ein Performance- und Objektkünstler, der in seinen Performances mit hintergründigem Witz das gesprochene Wort nutzt, um das absurde Scheitern des modernen Menschen zu verdeutlichen. So stellte er zum Beispiel in seiner Performance The Failure of Aviaton, Das Scheitern der Luftfahrt von 2011 all die ungewollt komischen Versuche der Fluggeschichte nach.

Braithwaite nutzt aber auch das geschriebene Wort, um in seinen Skulpturen und Photos auf absurde Weise auf sein und vielleicht auch unser Unvermögen hinzuweisen, die aktuelle Kunst durch Texte erklärbar oder verstehbar zu machen.

Braithwaite nahm an verschiedenen wichtigen Ausstellungen in Großbritannien und Skandinavien teil, so war er unter anderem an Ausstellungen in der Mead Gallery in Warwick, bei der Whitstable Biennale in Kent, an der Freize Art Fair in London und in der Konsthallen Trollhattan vertreten.

Lebt und Arbeitet in London.

Ulrichs, Timm

 

Timm Ulrichs 

des großen Erfolges wegen

ICH SEHE WAS,

WAS DU NICHT HÖRST

Eine  Ausstellungs-Kooperation

 28.  Juni – 16. August 2015
 
 
Presseartikel:

Lühker, Martin

0_CMYK_Kaninchen_2

 

26. April – 24. Mai 2015

DER  KINDERKÖNIG

Flyer

 

1955 geboren in Buchholz, 2014 gestorben in Buchholz, 1973 bis 1977 Studium an der Fachhochschule für Gestaltung Hamburg, 1979 Hochschule für Angewandte Kunst Wien 

Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen 1974 -1990

– Brunswieker Pavillon, Kiel, Galerie Blankenese, Hamburg – Wuppertaler Bühnen, Wuppertal, Galerie 99, Hamburg, – Künstlerhaus, Hamburg, Zwinger, Buxtehude, – Galerie Remmele, Gießen, Glockenhaus, Lüneburg, – Museum Lüneburg, Galerie Grundriss, Hamburg;- Holmer Mühle, Buchholz (regelmässig) Galerie am Markt, – Kevelaer, Galerie APEX, Göttingen, – Galerie Brötzinger, Pforzheim, – Kunstvereins Elmshorn, Elmshorn, – BaraKUNSTda, Buchholz, – Haus am Lützowplatz, Berlin, – Fachhochschule für Gestaltung, Hamburg, – Haus der parlamentarischen Gesellschaft, Bonn, – Kulturhistorisches Museum, Prenzlau, – Landesmuseum, Emden, – 2. Winsener Kulturtage, Winsen, – Dt. Telekom, Hannover Plastik Kinderkönig Am Buchholzer Rathaus, Bronze 2008 Kulissen zum Ballett „der Kinderkönig“ 2012 (Leitung Natalia Kouzmina,

 

Dostal, Tobias

21.11.2017
Beitrag aus Horst Janssen Ausstellung zum Preisträger Tobias Dostal

 

KATASTROPHALE METAMORPHOSEN
8. März – 5. April 2015

01-TOB-005_Ausstellungsansicht-hell-an_001_9938_WEB
Tobias Dostal, Zwei Sphinx, 2012 (Foto: Markus Georg)wS1s

 

Fotos der Ausstellungseröffnung: Ausstellungseröffnungellung;  KUNSTVEREIN Buchholz/Nordheide Wittus Witt; Gast im KUNSTVEREIN Buchholz/Nordheide; Tobias Dost Wittus Witt;    Gast im KUNSTVEREIN Buchholz/Nordheide Wittus Witt;    Gast im KUNSTVEREIN Buchholz/Nordheide KUNSTVEREIN Buchholz/Nordheide Wittus Witt; Dr. Sven Nommensen; Tobias Dostal; Zwei Sphinx;  KUNSTVEREIN Buchholz/Nordheide KUNSTVEREIN Buchholz/Nordheide;  Ausstellung Tobias Dostal Tobias Dostal; Wittus Witt; KUNSTVEREIN Buchholz/Nordheide Tobias Dostal;  Wittus Witt;  KUNSTVEREIN Buchholz/Nordheide

 

Flyer_Dostal

Presse:

Hamburger Abendblatt  06.03.2015 

Winsener Anzeiger 07.03.15 

Wochenblatt 7.03.15

 

 

Lischinski, Ronny

 

DIVING WITH CHOIRS – 18.Januar – 15. Februar 2015

R_web
Ronny Lischinski lebt und arbeitet in Berlin

Loytved, Axel

22. Juni – 03. August 2014

I´m so site-specific

Presse:

nordheide 21.06.14

HH Abendblatt Landkreis 21.-22.06.14

Flyer_Loytved

Broschuere_Loytved

 

Axel Loytved

*1982 in Bad Mergentheim

lebt in Hamburg.

2004 – 2010      Studium an der HBK Braunschweig bei Nicola Torke, Raimund Kummer,

Guy Ben-Ner und Christoph Schlingensief

2010 / 2011      Researcher Fine Art, Jan van Eyck Academie, Maastricht

 Stipendien/Preise

2009     Stipendium »Junge Kunst Essen«, Kunsthaus Essen

2010     Meisterschülerpreis HBK Braunschweig, Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz

2011     Landesstipendium Niedersachsen

Nordwest Kunstpreis, Kunsthalle Wilhemshaven

2012     Arbeitsstipendium der Hansestadt Hamburg

2013     Hamburger Herz Kunstpreis, Herz e.V. / Kunsthaus Hamburg

Förderung durch die Kunststiftung Baden-Württemberg

 Projekte

2003 – 2005      Freie Klasse, Braunschweig

2005                 Künstlergruppe / Band, alibi kolektif

seit 2006          Kunstverein St. Pauli, Hamburg

Ausstellungen

2004     Freispiel, Projekt Freie Klasse, Theaterformenfestival Braunschweig

 2005     Big in Bytom, alibi kolektif, Galeria Kornika Bytom, Polen

Big in Wolfsburg, alibi kolektif, Kunstverein Wolfsburg (K)

 2007     Kunstverein St. Pauli, Hamburg

What’s up?, Museum der Stadt Ratingen (K)

2008     Re-Reading the Future, ITCA, National Gallery Prag (K)

Nordlichter, Kunstverein Hannover (K)

90–60–90, Gallery Gillian Morris, Berlin

Jahresgabenausstellung, Kunstverein Braunschweig

2009     Panorama, Schaufenster Hallenbad Wolfsburg (K)

Lucky 13 and the unholy 7, Kunstverein St. Pauli, Hamburg (K)

Armella Show, Kunsthaus Erfurt

 2010     Weißer Schimmel, Sammlung Falkenberg, Hamburg (K)

Old Fellows/New Talents, Forgotton Bar Projekt, Berlin

ALLES MUSS RAUS, Kunsthaus Essen (K, E)

Endlos Comeback, Hohenloher Kunstverein, Künzelsau (E)

FOUR OF A KIND, Kunstverein Wolfsburg

becoming ahh, Bonnefantenmuseum, Maastricht (K)

Sense of wonder, Museum Ostwall, Dortmunder U (K)

2011     Galerie Dorothea Schlueter, Hamburg

Dreitausenddreihundertachtundvierzig und eine Nacht, Museum Folkwang, Essen

What a drawing, wild west active space, Maastricht

Carte blanche, Künstlerbunde Baden-Württemberg, Städtische Galerie Offenburg (K)

friendsandloversinunderground, Hamburg

setup, Jan van Eyck Academie, Maastricht (E)

2012     VV (mit Isabel Henn), Kunstverein Wolfenbüttel

Not Even Light Can Escape, A und V, Leipzig

Verlorene Form (mit Daniel Wolff) Genscher Galerie, Hamburg

Tutti. Marion Lehmann und Axel Loytved, Kunsthalle Wilhemshaven (K)

2013     Hamburger Herz Kunstpreis, Kunsthaus Hamburg (K)

32. Arbeitsstipendium für Bildende Kunst, Deichtorhallen / Sammlung Falkenberg, Hamburg (K)

Red Room, Kunstverein Hamburg,

STRESSED DESSERTS, Kunstverein Braunschweig (E,K)

Manu Faktor, riesa-efau, Motorenhalle Dresden

Galerie Dorothea Schlueter, Hamburg (E)

(K) = Katalog

(E) = Einzelausstellung

 

 

 

Nielsens. Tina Maria

 

Tina Maria Nielsens (1964) Skulpturen sind keine festen Bilder und Vorstellungen von der Welt, sondern vielmehr  Werkzeuge, die wir verwenden können, um selbständig weiter zu denken und wahrzunehmen. Kunst  nicht als Einsicht, sondern als Mittel zur Einsicht. Damit ist nicht nur unsere Wahrnehmung während des Wachseins gemeint; unterbewusste Faktoren sowie körperliches Empfinden spielen mit in diesen Diskurs hinein.

 

Tina Maria Nielsens Arbeiten haben eine faszinierende Doppelwirkung: einerseits gibt es sinnliche, verleitende und taktile Elemente, andererseits die genauen, formellen und klaren Interpretationen der Welt – so wie bei den Abdrücken von den Wänden ihres Studios und der schematischen Rasterstruktur der Stahlverstärkung deutlich wird.

 

Wenn in ihren Objekten zerbrechliche und temporäre Dinge in neue Materialien wie Bronze, Zement, Wachs oder Gummi gegossen werden, verwandeln diese sich in etwas viel Stärkeres. Die Umsetzung von einem Material zum anderen befreit das gegossene Objektes von seinem Alltagsgebrauch und der damit verbundenen Wahrnehmung und verlagert es in einen Schwebezustand zwischen Bild, Prozess und Sprache.

 

Nielsens Arbeiten beschäftigen sich mit der Tradition von Skulptur genauso wie mit dem Spannungsfeld von Wahrnehmung und Begriff. Ihr Interesse an Objekten bezieht sich auf konzeptionelle Studien des 20. Jahrhunderts im Bezug auf das Wesen der Dinge und ihren Kontext: von Duchamps Erbe des Readymades bis hin zur Frage nach dem Wesen des Materials, die von Arte Povera und Minimal Art aufgeworfen wurde.

Ganz gleich welcher Zugang verwendet wurde, er wird immer in der fertigen Arbeit sichtbar sein. Was da ist, ist da, in all seiner Einfachheit und Komplexität. Es gibt nichts, was unter der Oberfläche verborgen ist.

 

Christensen, Eva Steen

 

Junge Dänische Kunst

2. März – 6. April 2014

Eva Steen Christensen ist in erster Linie Bildhauerin. Ihr Werk umfasst Reliefs und Skulpturen bis hin zu aufwändigen Installationen. Die Vielfalt des eingesetzten Materials ist beeindruckend: es reicht von Papier und Holz, über Stahl und Granit, Kunstrasen und Teppich. Aber auch Zeichnungen und Collagen sind vertreten.

Im Kunstverein Buchholz zeigt sie mit „Beginnings and ends“ eine Arbeit von höchster poetischer Kraft: Eine große Anzahl Papierbögen unterschiedlicher Größe sind mit Goldfäden durchzogen und sind in geordneter Reihung an die Wand gebracht. Die frappierende Anmutung ist der Herstellung geschuldet: jeder Goldfäden ist mit Hilfe einer Nähmaschine einzeln in die unterschiedlich stark strukturierten, handgeschöpften Aquarellbögen eingenäht und anschließend beschnitten – insgesamt sind Fäden in einer Länge von 35 km zum Einsatz gekommen.

Sven Nommensen

 

1969 geb. in Kopenhagen, DK

1993-96 Chelsea School of Arts, UK

1998 skulptur Bosat i London

indtil

2008 Sculpture by the Sea,

Bondi Beach, Australien

2010 soloudstilling Vejen

Kunstmuseum, DK

2012 Nordic Day

Korea Foundation, Seoul

2013 Kunsthallen Brandt,

Odense C, Danmark

2013 Volta, galleri Specta, Basel

2013 Blumen, Galleri Mikael

Andersen, Berlin

lebt und arbeitet in Kopenhagen, DK