24
Jul 09

2007-06-28 Dokumenta d12

28. Juni, 19.30 Uhr:

„Dokumenta d12 -Kunst vermitteln“ – mit Helene Pede, Ludwig-Harms-Haus Hermannsburg


24
Jul 09

2007-10-16 Altarbild

16. Oktober, 20 Uhr: in Kooperation mit der St. Paulus-Gemeinde spricht die Kunsthistorikerin Dr. Gabriele Himmelmann über „Das Altarbild im Wandel der Traditionen und Zeiten – Meister Bertram und Emil Nolde“


24
Jul 09

2007-03-01 Theodor Fontane

Ein Abend mit Theodor Fontane Leben und Werk, Lyrik und Prosamit Dr. Martin Schwartz, Bad Bevensen
Donnerstag, 20:00 Uhr Stadtbücherei Buchholz Eintritt € 5,- / ermäßigt € 3,- eine Veranstaltung der Stadtbücherei Buchholz


24
Jul 09

2007-03-29 P. Durst Benning

Petra Durst Benning liest aus ihrem neuen Roman –

Das gläserne Paradies-
20:00 Uhr Stadtbücherei Buchholz Eintritt € 7,- / ermäßigt € 5,- eine Veranstaltung der Stadtbücherei Buchholz


24
Jul 09

2007-04-12 Harry Rowohlt

12. April 2007, Harry Rowohlt

 liest komische Gedichte von Heinrich Heine bis Robert Gernhardt
20 Uhr Empore Buchhholz Eintritt € 10,- eine Veranstaltung der Kurt HEYMANN Buchzentrum GmbH


24
Jul 09

2007-04-13 Gilles Rozier

13. April, Gilles Rozier liest auf Einladung der Buchhandlung Slawski aus seinem neuen Roman: „

Abrahams Sohn“ 20 Uhr Kunstverein Buchhholz, Eintritt 7,- / 5,-Einführung und Moderation:Bodo Föhr(Dumont Literatur- und Kunstverlag)


12
Jun 09

39. Hans-Jörg Bengel – Carsten Dreger – Gertrud Larsz – Birgit Schuh

Zu Gast bei den Musiktagen auf Gut Bötersheim

(14.06. – 17.06. 2007)

                                                       

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Bewegung lässt sich in den kinetischen Objekten von Hans-Jörg Bengel ganz direkt erfahren.

 

 

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Als Holzbildhauer arbeitet Carsten Dreger je nach Größe des Objekts mehr oder weniger rustikal. Er greift häufig auf Farbe zur Ergänzung seiner Werke zurück und flämmt sie ab.

 

 

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Die Darstellung des weiblichen Körpers, Körperabformungen und -fragmentierungen sind Gegenstand der Arbeiten von Birgit Schuh, wobei sie auch Frauendarstellungen alter Meister wie Dürer, Cranach oder Botticelle zitiert, um sie schließlich in die Gegenwart zu trasnportieren und transformieren.

 

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Gertrud Larsz verwendet für ihre Werke oft Fahnenstoffe in kräftigen Farben. Die speziell für diesen Ausstellungsort entworfene Installation beeindruckt durch die raffinierte Anordnung der Stoffe, die schlichte Form der Badekabinen mit den Badegästen, die zu einem neugierigen Blick verführen. Mit der Installation „Wassermusik – Badesaison“ nimmt sie Bezug zum vorsommerlichen Musikfest.


29
Mrz 09

38. Matthes, Mark

Standards: Malerei und Fotografie

(26.08. – 23.09. 2007) 

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Eroberung des Bildraums, Malereien und Fotografien von Mark Matthes

 

Wer sich wie Mark Matthes die urbane Landschaft zum Entdeckungsareal wählt, muss sich mit einer Raumidee auseinandersetzen. Er geht dabei akribisch vor, arbeitet, ausgehend von der Photographie, mit der Malerei oder verbindet beides miteinander. Unschärfen kommen dabei heraus oder ein Hinführen auf einen besonderen Punkt: Fokussieren.

Mark Matthes verknüpft mehrere Ebenen und schafft Bilder, die sich unserer normalen Wahrnehmung entziehen. Sie entstehen zunächst aus Schichtungen, Zusammenführungen und Überlagerungen, sie verdichten sich und bleiben doch auch transparent, Abbilder, teilweise überlagert von abstrakten Zeichen. Die Bilder von Mark Matthes sind neue Möglichkeiten der Interpretationen einer Stadtlandschaft – Photographie und Malerei werden zu Mitteln einer gekonnten Übersetzungsarbeit, bestehende Bildräume werden neu definiert und erobert. Der Künstler lässt den Betrachter seiner Bilder teilhaben an diesem Prozess. Sichtbar bleibt, was nachvollziehbar ist. Mark Matthes spielt alle zur Verfügung stehenden Mittel der Kunst aus und stellt so die Betrachterin und den Betrachter seiner Bilder vor eine Herausforderung. Man sollte sich darauf einlassen.

Helene Pede


29
Mrz 09

40. Schmeichel, Michael

Follow Directions

(07.10. – 04.11.2007)

 

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Michael Schmeichels Werk gehört in die Kategorie jener selbstreflexiven abstrakten Kunst, die gemäß dem Diktum des amerikanischen Kunsthistorikers Clement Greenberg, dass moderne Kunst ihren Gegenstandsbereich im Wesen ihres jeweiligen Mediums finde, sich auf die drei essentiellen Eckpunkte der Malerei, bezieht, nämlich ihre Flächigkeit, das rechteckige Bildformat und die Farbe.

Zumindest die beiden ersten dieser Parameter erscheinen durch eine einzige einfache, doch höchst folgenreiche, Operation neu und überraschend, durch die Torsion des Keilrahmens. Nach dem Vorbild einer jahrhundertealten Schiffsbauertradition wird das Holz des Keilrahmens gebogen. Die darüber gespannte Leinwand muss sich den Rundungen und Windungen anpassen. Sie wird so in die Dreidimensionalität gezwungen. In Schmeichels quasi hybriden Gemälde-Reliefs korrespondiert zudem die immanente Farbdynamik der Außenform des Bildträgers, so etwa erscheint die Dynamik eines Taubenblau wie übersetzt in die flügelartige Torsion eines lang gestreckten, extrem schmalen horizontalen Bildträgers, oder ein grenzenloses Weiss gewinnt Form in einem sich schalenartig in den Raum öffnenden Quadrat.

Schmeichel ironisiert hier eine der Grundideen der Shaped Canvas, und verändert sie zugleich entscheidend: Erzwang beim traditionellen Shaped Canvas die Binnenstruktur eine Anpassung der Außenform der Leinwand, so weicht bei Schmeichels Shapes der Bildträger unter der energetischen Spannung des innerbildlichen Farbgeschehens realiter in den Raum aus.

Lida von Mengden in: Ausstellungskatalog abstract art now strictly geometrical? Teil 2, Wilhelm Hack Museum, Ludwigshafen am Rhein


29
Mrz 09

41. Reisser, Mirko

DAIM ID

(09.12. 2007 – 13.01. 2008)

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 Mirko Reisser schafft (Selbst-)Portraits der besonderen Art. Nicht sein Konterfei dient als wieder erkennbares  Zeichen, sondern Buchstaben geben seine Identität zu erkennen.

 

  

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 Mit den Buchstaben D A I M  setzt er seine unverkennbaren und unverwechselbaren Zeichen. Diese Buchstaben sind zu seinem Markenzeichen geworden.

 

  

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Wie es zu jedem guten und richtigen Markenzeichen gehört, werden sie wiederholt: immer und immer wieder setzt Mirko Reisser seine Zeichen – und das weltweit: ob in Buenos Aires, Lille oder Hamburg – die unverkennbare Schrift Mirko Reissers zieren mittlerweise viele Wände.