64. Identitäten

Identitäten

Der Mensch und seine Rollen

02. Okt. – 30. Okt. 2011

Der Begriff „Identität“ umfasst alle Merkmale,
die ein Individuum ausmachen und unterscheidet darunter die Ich-Identität und
die Wir-Identität. Während ersteres einzigartige Merkmale subsumiert, spielt
letzteres auf eine Gruppe, auf die in der Wir-Gruppe geteilten Merkmale an.

Neben diesem auf objektiv vorhandene Merkmale bezogenen Lesart existiert darüber
hinaus ein weiteres Verständnis von Identität,
das nicht immer deutlich von oben
erläuterter Bedeutung zu unterscheiden ist und die sich vor allem auf das

subjektive Bewusstsein dieser Merkmale bezieht.

In anderen
Zusammenhängen wird auch von der
„Ich-Identität“ gesprochen. Gemeint
ist damit das Problem, dass Menschen eine Vielzahl von Rollen in ein zwar
differenziertes, aber auch konsistentes Ich integrieren müssen. Die
Schwierigkeiten, angemessene Rollen zu finden,
sich diese anzueignen und sich mit den
differenzierten Identitäten zu identifizieren, ist immer wieder
Thema in Kunst und Literatur.

Mona Hakimi-Schüler

Verwendet
persönliche Fotos die auf persönlichen Erfahrungen beruhen.

Yasam Sasmazer

Thematisiert
den „dunklen Aspekt des Unbewussten“

Reiner Hansen

Nicht
der optische Reiz einer medialen oder gegenwartsbezogenen Szenerie interessiert
ihn.

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